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Link zur Frage Was kostet eine Abtreibung?

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Zunächst ist die Frage zu klären, ob es sich um einen Schwangerschaftsabbruch aufgrund einer Indikation oder um einen Abbruch nach der Beratungsregelung handelt. Bei einem Schwangerschaftsabbruch mit Indikationsstellung ergibt sich für Frauen, die über eine gesetzliche Krankenversicherung versichert sind, keine Rechtsänderung: Die Kosten für indizierte Schwangerschaftsabbrüche trägt die gesetzliche Krankenkasse.
Bei einem Abbruch nach der Beratungsregelung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die ärztlichen Untersuchungen für die Dauer der Schwangerschaft. Ebenso werden die Kosten für die ärztliche Beratung über die Erhaltung oder den Abbruch der Schwangerschaft sowie für die ärztliche Behandlung von durch den Abbruch bedingten Komplikationen getragen. In den Fällen, in denen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten des Abbruchs nicht übernehmen, kann ein weiteres Gesetz in Kraft treten:
Das "Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen"
Nach diesem Gesetz wird die soziale Bedürftigkeit der Frau ermittelt (Einkommen nicht über 850 Euro / 1.700 DM monatlich). Die Bedürftigkeit einer Frau wird ohne weiteres Nachprüfen unterstellt, wenn sie eine der folgenden Leistungen erhält: Hilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz, Arbeitslosenhilfe, Ausbildungsförderung im Rahmen eines Programms der Bundesanstalt für Arbeit, Ausbildungsförderung nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Die Leistungen nach dem neuen Gesetz werden auf Antrag von den örtlich zuständigen gesetzlichen Krankenkassen als Sachleistungen gewährt. Das heißt, die bedürftige Frau muss die Leistungen nicht selbst zahlen; vielmehr stellt ihr die Krankenkasse eine Bescheinigung über die Kostenübernahme aus und übernimmt die finanzielle Abwicklung der Kosten. Kostenträger der Leistungen bei Schwangerschaftsabbrüchen sind letztlich die Länder.
Schwieriger ist es jedoch, wenn die Krankenkasse die Abtreibungskosten nicht übernimmt. Dann wäre zu klären, ob eine ambulante oder eine stationäre Abtreibung durchzuführen ist. Das muss der behandelnde Gynäkologe mit der Frau klären. Im Normalfall wird die Abtreibung ambulant durchgeführt. Das heißt, die Frau bleibt nur für die Dauer des Eingriffs in der Klinik und kann wenige Stunden danach wieder nach Hause gehen. Für diesen Fall kostet eine Abtreibung ca. 400 bis 450 Euro. Die genauen Kosten sind allerdings mit dem behandelnden Gynäkologen genau zu klären.
Eine stationäre Abtreibung wird immer Dann durchgeführt, wenn Komplikationen während der Abtreibungen befürchtet werden. Dann hängen die Kosten stark von der Dauer des Krankenhausaufenthalts ab.
Zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse siehe "Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen" und Sozialgesetzbuch § 24b Schwangerschaftsabbruch und Sterilisation.

siehe auch

Schwangerschaftsunterbrechung, Abtreibung Abbruch
Bild von Roland Dreix

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Antwort von

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