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Link zur Frage Was sind die Gründe für einen Scheidenkrampf?

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Ursache dieser Erscheinung, die sich gravierend auf die Partnerschaften der Frau auswirken kann, da sie den Koitus praktisch unmöglich macht, ist ein emotionaler Konflikt. Vaginismus ist ein vollständiger Muskelkrampf des äußeren Scheidenmuskelringes, der Von der Frau nicht kontrolliert werden kann, und nicht etwa eine einfache Anspannung der Scheidenmuskeln, zu der es aufGrund Von Angst oder Unerfahrenheit kommen kann.
Scheidenkrampf kann als primäre oder sekundäre Form auftreten. primärer Vaginismus bezeichnet den Fall, dass eine Frau noch nie eine Penetration zulassen konnte. Von sekundärem Vaginismus spricht man, wenn ein Scheidenkrampf als eines Von mehreren Symptomen einer anderen Krankheit entsteht: Eine Frau hatte zuvor normale sexuelle Beziehungen einschließlich Geschlechtsverkehr, der ihr jetzt aber nicht mehr möglich ist. Vaginismus kann zu Verlust der Fruchtbarkeit führen, obwohl es auch möglich ist, dass eine Frau ohne Penetration durch den Penis schwanger wird, wenn das Sperma im Bereich ihres Scheideneingangs ejakuliert wird. Vielen Frauen, die wegen Unfruchtbarkeit in Behandlung sind, ist es möglicherweise peinlich, dem Arzt mitzuteilen, dass der Grund ihrer Unfruchtbarkeit ein Scheidenkrampf ist; manche Frauen finden sich lieber mit Kinderlosigkeit ab.
Bild von Roland Dreix

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Frage des Tages

Warum muss ich zur Beratungsstelle, wenn ich eine Abtreibung machen will?

Antwort von

Der Staat setzt sich ein für den Schutz des ungeborenen Lebens. Bei der Beratungsstelle erfährt das Mädchen, welche Hilfen und Rechte sie beanspruchen kann, um die Schwangerschaft und das Leben mit dem Kind zu erleichtern. Zwar muß sich letztlich das Mädchen selbst für oder gegen eine Abtreibung entscheiden; dennoch können ihr die Beraterinnen/Berater helfen, einen verantwortlichen und gewissenhaften Entschluß zu fassen. Entscheidet sich das Mädchen für eine Abtreibung, so bezahlt die Krankenkasse nur dann, wenn sie aus folgenden Gründen vorgenommen wird.
weil:
die Schwangerschaft zu Gesundheitsschäden für die werdende Mutter führt (das nennt man medizinische Indikation)
die Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung entstanden ist (das ist die kriminologische Indikation)
Mädchen und Frauen, die sich aus anderen als diesen Gründen zu einer Abtreibung entschließen und kein oder nur ein geringes Einkommen haben, können die Übernahme der Kosten durch die Sozialhilfe beantragen. Die Abtreibung ist ein operativer Eingriff und wird entweder unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose vorgenommen. Die gebräuchlichste Methode ist die Absaugung. Dabei erweitert die Ärztin/der Arzt vorsichtig den Gebärmutterhals und entfernt anschließend Fötus und Plazenta. Das dauert etwa fünf bis zehn Minuten. In den folgenden drei Tagen sollte sich das Mädchen ausruhen und schonen. Nach etwa zwei Wochen muß sie zu einer medizinischen Nachuntersuchung gehen. Gesundheitliche Schwierigkeiten nach dem Eingriff sind sehr selten - am seltensten, wenn er bis zur 8. Woche nach der Empfängnis vorgenommen wird. Verläuft der Abbruch normal, sind spätere Schwangerschaften möglich. Bei Kunstfehlern des Arztes aber kann es zur Unfruchtbarkeit kommen.
[Quelle: BZGA]
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