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Link zur Frage Was versteht man unter Kapazitation?

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Nach der Ejakulation der Samenzellen in den weiblichen Genitaltrakt durchlaufen die Samenzellen einen Reifungs- und Umbauprozess, den man Kapazitation nennt. Während der Kapazitation werden die Proteine auf der Oberfläche der Spermien verändert, umverteilt oder entfernt und die Spermien erlangen eine hyperaktive Beweglichkeit.
Nur Während der fruchtbaren Tage der Frau ist der Cervixschleim in der Vagina der Frau für die Veränderung und den Reifungsprozess der Samenzellen optimal zusammengesetzt.
Nach dem Samenerguss des Mannes wandern die Spermien durch den Gebärmutterhalsschleim, durch die Gebärmutter bis in die Eileiter. Die Anzahl der Spermien verringert sich von ca. 300 Millionen auf etwa 600 Samenzellen (etwa 0,0002% der ejakulierten Samenzellen). Mit Hilfe der Sekrete des Cervixschleims wird die Oberfläche der überlebenden Spermien so verändert, dass sie in der Lage sind die Hülle der Eizelle zu durchdringen. Ohne diese Veränderungen wäre eine Samenzelle nicht in der Lage eine Eizelle zu befruchten. Ohne die belebende Wirkung des Cervixschleims würde keine der ejakulierten Samenzellen ihr Ziel erreichen.
Aus diesem Grund ist es ziemlich einleuchtend, dass die schnellsten Samenzellen, die als Erste bei der Eizelle ankommen, nicht die erfolgreichsten sein können. Sie sind noch nicht ausgereift, haben den Prozess der Kapazitation noch nicht vollständig durchlaufen und können daher die Hülle der Eizelle noch nicht durchdringen.
Um mit einer höheren Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, sollte man ca. 24 Stunden vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr zu haben.
Untersuchungen haben festgestellt, dass Östrogene die Kapazitation eher stimulieren, Während Progesteron sie eher hemmt. Schon Aus dieser Tatsache ergibt sich, dass eine ungünstige Zusammensetzung des Cervixschleims die Befruchtung hemmen oder gar verhindern kann.
Einige Verhütungsmittel (Pille) nutzen genau diesen Effekt Aus. Sie verändern die Zusammensetzung des Cervixschleims und verhindern so, dass befruchtungsfähige Spermien bis zur Eizelle gelangen.
Bild von Roland Dreix

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Frage des Tages

Ich hab mal gehört, dass man(n) seine (Eier) Hoden stets "kühl lagern" sollte. Wegen der Spermien und der Zeugungsfähigkeit des Mannes. Nur, ich kann mir doch keine Eiswürfel in die Hose stecken :-) Was hat es denn mit dieser "Kühllagerung" auf sich?

Antwort von

Da ist was Wahres dran. Die Hoden sollten ca. 2 Grad kühler gelagert werden, als die Körpertemperatur beträgt. Bei dieser Temperatur können sich die Spermien am besten entwickeln. Aber die Natur hat das schon für dich erledigt. Sie hat deine Hoden in den Hodensack gelegt. Dort sorgt die Muskulatur des Hodensacks dafür, dass immer die richtige Temperatur herrscht. Bei Kälte zieht sie die Hoden näher an den wärmenden Körper heran und bei Wärme senkt sie die Hoden etwas weiter ab. Auch deine Hose oder die Zudecke beeinflussen dieses System kaum.
Würde das System nicht so perfekt funktionieren, dann wären die Menschen wohl schon ausgestorben. Schließlich tragen die meisten Männer Hosen und manche leben in Ländern, wo es ständig hohe Temperaturen gibt und Dort klappt die Kühlung der Hoden ja auch.
Also keine Angst, die Natur regelt das schon für dich.
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Ruined orgasm

ANTWORT

Ein ruinierter Orgasmus [englisch: ruined orgasm] wird einem Mann beschert, wenn seine Hände auf dem Rücken festgebunden werden. Anschließend wird sein Penis so lange stimuliert bis er unmittelbar vor einem Orgasmus ist. Nun wird die Masturbation oder der Oralverkehr beendet und er mit erigiertem Glied seinem Schicksal überlassen.

Der Druck ejakulieren zu wollen und nicht zu können kann dabei großes Unbehagen bereiten.

Besonders wenn Frauen zugegen sind, die ihn weiter aufreizen.

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