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sexlex24 Spermienprobe

Spermien unter dem Mikroskop
Spermien unter dem Mikroskop
Die Zusammensetzung des Sperma

Das Sperma besteht hauptsächlich aus dem Sekret der Prostata und der Bläschendrüsen. Nur ein geringer Teil des Ejakulats kommt aus den Hoden. Um eine Aussage über die "Qualität" des Spermiogramms machen zu können, müssen verschiedene Kriterien bei der Untersuchung eingehalten werden:

Objektive Kriterien für eine Spermiogramm von der WHO (World Health Organisation, Weltgesundheitsorganisation))
Die WHO gibt in ihren Richtlinien von 1993 für ein Spermiogramm Wert u.a. für die Menge des Ejakulates und die Spermienanzahl an.

Abweichungen im Spermiogramm
Ein normaler Samenerguss wird in der Fachsprache Normozoospermie genannt. Es können zahlreiche unterschiedliche Abweichungen von der WHO-Norm vorliegen, die unterschiedlich benannt werden und verschiedene Bedeutungen und Konsequenzen für die Möglichkeit haben, Kinder zu zeugen.

Die wichtigste Untersuchung, um die Zeugungsfähigkeit des Mannes abzuschätzen, ist die mikroskopische Untersuchung des Ejakulates.

Der Samen wird durch Masturbation (nach mindestens fünftägiger sexueller Enthaltsamkeit) gewonnen und im Labor analysiert. Dort wird die Anzahl, die Beweglichkeit und das Aussehen der Spermien beurteilt.

Eine Einschätzung, ob die Spermien die Ursache der Kinderlosigkeit sind, kann nur aus der Summe der Untersuchungen von Qualität und Quantität der Spermien ermittelt werden. Daher ist eine niedrige Spermienanzahl im Ejakulat nicht mit Sterilität gleichzusetzen. In der Regel dauert es in diesen Fällen nur etwas länger, bis die Befruchtung stattfindet. Es kommt jedoch häufig vor, dass die Mehrzahl der Spermien Anomalien aufweist.

Nach den geltenden WHO-Richtlinien gilt eine Spermiendichte von 20 bis 150 Millionen Spermien pro Milliliter Sperma als normal.

Spermienuntersuchung
Als fruchtbar gilt, wenn im Ejakulat mehr als 30 Millionen Spermien je Milliliter enthalten sind, von denen mindestens zwei Drittel beweglich sein müssen. Der Anteil an Spermien mit Anomalien sollte weniger als ein Drittel betragen. Es sollten keine weiße Blutkörperchen oder Bakterien im Ejakulat vorhanden sein.

Das Ejakulat sollte zweimal analysiert werden. Geringes Spermavolumen und saurer pH-Wert deuteten auf fehlendes Samenblasensekret, das normalerweise zwei Drittel des Ejakulats ausmacht, hin. Ein Samenblasenwegsverschluss als Ursache ist hier naheliegend.

Neben Parametern wie Anzahl, Beweglichkeit und Gestalt der Spermien werden auch der pH-Wert, Fruktosegehalt bzw. -index, Viskosität, und DNS-Gehalt ermittelt. Das erste Ejakulat wird auch auf Bakterien und Chlamydien untersucht. Eine veränderte Farbe des Ejakulats deutet auf eine Infektion hin, die durch eine bakterielle Untersuchung überprüft werden muss.

Multiple Exposure Photography
Die Beweglichkeit der Spermien lässt sich durch die Multiple Exposure Photography erfassen. Bei dieser Methode wird eine Probe sechsmal pro Sekunde auf einem Film abgelichtet. Unbewegliche Spermien werden durch die Mehrfachbelichtung mit einem hellen runden Hof abgebildet; bewegliche dagegen erscheinen als kleine perlenschnurähnliche Gebilde. Wenn sich mehr als 25 Prozent der Spermien schnell vorwärts bewegen, ist die Beweglichkeit normal.

Abhängig vom Ergebnis des Spermatogramms kann kinderlosen Paaren eine künstliche Befruchtung angeraten werden.

Falls die gängigen Tests keine Ergebnisse liefern, werden in Fachkliniken spezialisierte, weitergehende Tests zur Überprüfung der männlichen Fruchtbarkeit angeboten.

Richtlinien der WHO (Weltgesundheitsorganisation) für ein Spermiogramm

Ejakulatvolumen pro Samenerguß

> 2.0 ml

pH

7.2 - 8.0

Spermienkonzentration

> 20 Mio. Spermotozoen / ml

Spermiengesamtzahl

> 40 Mio. Spermatozoen

Motilität (Beweglichkeit)

a:  > 25 % schnell progressive Spermien
b:  > 50 % progressiv bewegliche Spermien

Morphologie

> 30 % normal geformte Spermien

Vitalität

> 75 % vitale Spermatozoen (Eosin)

MAR_Test (Spermatozoen-Antikörperbestimmung)

< 10 % Spermatozoen mit Partikel

Leukozyten

< 0,5 Mio. / ml

Rundzellen

< 1 Mio./ml

a-Glukosidase

&gt; 11 mU / Ejakulat

Fruktose

&gt; 13 µmol / Ejakulat

Zink

&gt; 2.4 µmol / Ejakulat

Bei der Spermienanalyse wird das Sperma untersucht.
Bei etwa 40% aller Paare, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, liegt das Problem (zumindest auch) an der schlechten Qualität der Spermien.
Eine Untersuchung der Spermien ist ein für den Arzt sehr einfacher Vorgang, allerdings wird die andrologische Untersuchung mit nachfolgender Samenabgabe von den betroffenen Männern meist als unangenehm empfunden.

Wo werden die Spermien gewonnen?

Spermiengewinnung zu Hause? Auf folgende Dinge müssen Sie achten:

[Quelle: Quelle: Qualimedic]

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