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HPV

HPV und Warzen

Auf dieser Seite findest Du folgende Begriffe: HPV, HPV Test,

Wort

Erklärung

HPV

HPV = Abkürzung = Humane Papillomviren oder Humanpathogene Papilloma-Viren

Mit dem Begriff HPV wird eine Gruppe von über 100 eng miteinander verwandten Virustypen bezeichnet, von denen einige Warzen im Genitalbereich hervorrufen können, während andere HPV - Stämme Warzen an Händen und Füßen hervorrufen. Die sichtbaren Warzen im Genitalbereich werden Kondylome genannt. Sie treten nicht bei jedem HPV - Infizierten auf; viele Menschen wissen nicht einmal, daß sie Kondylome haben.

Genitalwarzen sind Geschwülste, die an den äußeren Geschlechtsorganen (der Vulva), dem Penis und Skrotum, im oder um den Scheiden- oder Aftereingang, in der Harnröhre und am Harnröhreneingang, am Gebärmutterhals, sowie in der Leistengegend oder den Oberschenkeln erscheinen. Sie können erhaben oder flach, klein oder groß sein und einzeln oder zu mehreren auftreten. Manchmal treten viele auf der selben Stelle auf und bilden eine blumenkohlartige Formation.

Es gibt klinisch sichtbare und subklinische Warzen. Manchmal ruft HPV nur sehr leichte Hautveränderungen hervor, die mit bloßem Auge gar nicht wahrnehmbar sind, Der Arzt kann diese "mikroskopisch kleinen Warzen" nur mit Hilfe spezieller Methoden entdecken. In anderen Fällen wiederum kann HPV in der Haut verbleiben, ohne das sich irgendwelche sichtbaren Warzen herausbilden.

Eine HPV - Infektion, einschließlich der Genitalwarzen, kann bei jedem sexuell aktiven Mann und jeder sexuell aktiven Frau jeder Altersgruppe, jeder Rasse und jeder sozialen Schicht auftreten. Sowohl die homosexuelle als auch die heterosexuelle Bevölkerung kann davon betroffen sein. Säuglinge können bei der Geburt über die Mutter infiziert werden, wenngleich dieses sehr selten vorkommt.

Da manchmal eine lange Zeit vergeht, bevor sichtbare Warzen auftreten, können auch Menschen mit HPV infiziert sein, die schon lange kein aktives Sexualleben mehr haben.

Warzen können drei Wochen bis 1 Jahr nach sexuellem Kontakt mit einer infizierten Person auftreten, oder sie können auch völlig ausbleiben. Dadurch kann nicht genau festgestellt werden, wann oder wo Sie sich mit dem Virus infiziert haben. Dies erklärt auch, warum Ihr Sexualpartner vielleicht nicht infiziert ist.

HPV und Genitalwarzen werden am häufigsten durch direkten Hautkontakt während des vaginalen, analen oder oralen Geschlechtsverkehrs mit einer bereits infizierten Person übertragen. Warzen an anderen Körperteilen, beispielsweise den Händen, werden durch andere HPV - Typen hervorgerufen.

In einigen Fällen ist dies schwierig. Manchmal werden die Warzen überhaupt nicht bemerkt, weil sie sich innerhalb der Vagina, am Gebärmutterhals oder im After befinden. Darüber hinaus sind sie oft fleischfarben und schmerzlos. Sie verursachen nur selten Symptome wie Juckreiz, Schmerzen oder Blutungen.

Manchmal werden Warzen bei einer körperlichen Untersuchung von Männern oder bei einer vaginalen Untersuchung von Frauen entdeckt. Bei Frauen ist ein auffälliger Gebärmutterhalsabstrich vielleicht das erste Warnsignal, daß HPV vorliegt, auch wenn ein Gebärmutterhalsabstrich kein definitiver HPV - Test ist.

Sie sollen einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen, wenn:

Sie können sich und Ihren Partner selbst auf Warzen untersuchen. Aber bitte denken Sie daran - manchmal sind Genitalwarzen nur sehr schwer zu entdecken. Außerdem sind sie oft nur schwer von anderen Schwellungen, Knötchen oder Pusteln zu unterscheiden. Wenn Sie glauben, daß Sie Genitalwarzen haben oder mit einer HPV - infizierten Person Kontakt hatten, sollten Sie einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen.

Zur Auffindung von Warzen oder anderem auffälligem Gewebe streicht der Arzt in manchen Fällen eine verdünnte Essigsäurelösung auf das Hautareal oder bedeckt dieses für einige Minuten mit einer Essigsäure - getränkten Kompresse. Dadurch wird das infizierte Gebiet weiß und es ist leichter zu erkennen, welche Stellen mit HPV infiziert sind. Dies ist kein spezifischer HPV - Test, er wird aber in der Regel zur Diagnose einer HPV - Infektion angewandt.

Es ist wichtig, daran zu denken, daß der Arzt mit den meisten therapeutischen Maßnahmen nur die Symptome, also die äußerlich sichtbaren Warzen bekämpfen kann.

Manchmal erstreckt sich eine Behandlung über einen längeren Zeitraum, was sowohl für den Arzt als auch für den Patienten sehr frustrierend sein kann. Es gibt viele verschiedene Behandlungsformen, von denen die meisten mehrere Arztbesuche erforderlich machen. Die Behandlung hängt auch von der Größe, Höhe und Anzahl der Warzen ab.

Der Arzt wird für Sie geeignetste Behandlungsform wählen. Es gibt keine allgemeine Regel, wie schmerzhaft eine Behandlung sein kann, da die individuellen Schmerztoleranzgrenzen unterschiedlich sein können. Manche Patienten verspüren überhaupt keinen Schmerz, währen d andere empfindlicher reagieren. Darum werden einige Behandlungen manchmal auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt. In manchen Fällen können auch nach der Behandlung für einige Tage Schmerzen auftreten. Ihr behandelnder Arzt verschreibt Ihnen dann sicherlich ein Schmerzmittel.

HPV medikamentöse Therapie:

Es gibt heute medikamentöse Behandlungen, die die körpereigene Immunabwehr stärken. Sie haben den Vorteil, daß sie die eigentliche Urasche der Warzenbildung, nämlich die Virusinfektion bekämpfen. Dadurch wird ein Wiederauftreten der Warzen wirkungsvoll verhindert.

HPV Operative Behandlung:

Bei den vorgenannten Verfahren muß das zu behandelnde Hautareal zuvor örtlich betäubt werden. Hierzu wird ein Betäubungsmittel entweder in Form einer Creme oder als Injektion verabreicht.

Chirurgische Verfahren können dazu führen, das im behandelten Gebiet Narben entstehen.

HPV Schritte zur Behandlung

Die ersten Schritte zur Behandlung: was muß ich tun?

Ganz gleich, welche Behandlungsform gewählt wird, bitte denken Sie an die folgenden wichtigen Punkte:

Einige Experten empfehlen sexuelle Enthaltsamkeit während der Behandlung. Dies soll hauptsächlich den behandelten Hautbereich vor Reibung bewahren und den Heilungsprozeß unterstützen.

HPV Test

Test zur Erkennung von Gebärmutterkrebs

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