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Alfred C. Kinsey - der Pionier der modernen Sexualforschung

"Kinsey-Report" heißt die große Untersuchung, die eng mit dem Namen von Alfred Charles Kinsey zusammenhängt und in der, erstmals in den 50er Jahren, wissenschaftliche Daten über Onanie und Bordellbesuche, über Analverkehr und Penisgrößen bei über 12.000 Amerikanern untersucht wurden.

Genau genommen besteht der Kinsey-Report aus zwei große Veröffentlichungen, die als Kinsey-Report bezeichnet werden: "Das sexuelle Verhalten des Mannes" und "Das sexuelle Verhalten der Frau".

Mit diesen Studien, in denen Kinsey Sexualgewohnheiten wie unter anderem das Onanieren und Bordellbesuche, außerehelichen Geschlechtsverkehr und die Häufigkeit von Sex bei über 12.000 Amerikanern untersuchte, begann Anfang der 50er Jahre - vielen Proteststürmen zum Trotz - die moderne Sexualforschung.

Im Jahre 1938 begann der Biologe Kinsey seine Untersuchungen zur menschlichen Sexualität und gründete wenige Jahre später ein eigenes Forschungsinstitut an der Universität Bloomington im US-Bundesstaat Indiana. 1948 folgte dann die erste große Veröffentlichung: Das sexuelle Verhalten des Mannes, 1953 gefolgt von der Veröffentlichung über die Sexualität der Frau. Auf der Basis von Interviews mit über 12.000 Amerikanern (unterschiedlicher Altersguppen, Rassen, Bildungsniveaus, Berufe, Region usw.) berichtete Kinsey über Onanie und Homosexualität, über nächtliche Ejakulationen, Sexualität in der Kindheit und im hohen Lebensalter, über orale und anale Formen der Triebbefriedigung. In den Interviews wurden etwa 300-500 Einzelfragen gestellt.

Politiker, Pädagogen und insbesondere die Kirchen reagierten größtenteils empört. Viele Wissenschaftler würdigten sein Werk erst später als bahnbrechend und Pionierarbeit. Überraschend sind vor allem seine Erkenntnisse über die ungeheuer große Vielfalt sexueller Handlungen und darüber, wie verbreitet auch Formen des Sexualverhaltens sind, die nicht selten als unmoralisch bezeichnet wurden. Viele im öffentlichen Bewußtsein und in der vorherrschenden Moral abweichende und anrüchige Verhaltensweisen waren nach den Ergebnissen der Untersuchung tatsächlich jedoch weit verbreitet. Als Fazit der Kinsey - Studien läßt sich eine große Kluft feststellen zwischen der gesellschaftlichen Sexualmoral und dem tatsächlichen Sexualverhalten.

In den USA ist diese Kluft noch heute sehr deutlich feststellbar. So gibt es eine Vielzahl von Bundesstaaten, in denen bestimmte Formen des Geschlechtsverkehrs (Fellatio, Cunnilingus, Analverkehr) auch unter Eheleuten verboten sind und mit Gefängnis bestraft werden. Darüber hinaus findet man auch in einigen Counties und Staaten noch besonders absurd erscheinende Verbote, etwa derart, daß es Gesetze gibt, die den Geschlechtsverkehr in Kühlhäusern oder auch in Leichenwagen verbieten und mit Gefängnisstrafen bedrohen.

[Quelle: willyonline]

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