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[Abkürzung: Induratio penis plastica]

Die Induratio penis plastica (IPP) - oder auch Morbus Peyronie - ist eine Erkrankung, die mit der Ausbildung eines narbigen Gewebes meistens an der Rückseite (dorsal) des Penis und einer in Richtung des narbigen Gewebes ausgerichteten Verformung (Deviation) des Penis einhergeht. Häufig treten in der aktiven Phase der Erkrankung Schmerzen bei der Erektion (ca. 70%) seltener in Ruhe auf. Etwa 30 % der betroffenen Patienten leiden an einer manifesten oder latenten erektilen Dysfunktion unterschiedlichen Schweregrades.

Die Erstbeschreibung dieser Erkrankung erfolgte 1743 durch Francois de la Peyronie, aus diesem Grund werden alle Verkrümmungen am Penis unter dem Namen Peyronie zusammengefasst. Beobachtet wurden diese Krankheitsbilder jedoch bereits durch Fallopius und Vesalius 1561.

Ca. 1% der Männer über 50 Jahren sind von der Krankheit betroffen.

Die Ursachen sind weitestgehend unerforscht.

Durch einen Schwellkörperinjektionstest (SKAT-Test) bringt der Arzt den Penis zu Erektion, um so die Verkrümmung begutachten zu können. Durch Sonographie werden die Schwellkörper und die Arterien untersucht.

Die Therapie der Induratio penis plastica reicht von der oralen Gabe verschiedener Substanzen, bei leichteren Fällen über verschiedene operative Verfahren mit Implantation einer Penisprothese.

[siehe auch: Peyronie, Francois de la Peyronie, Verkrümmung, Geschlechtsverkehr]

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