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Carl Djerassi

  • Geboren am 29. Oktober 1923 in Wien
  • 1938 Flucht nach Bulgarien
  • 1939 Emigration nach Amerika
  • 1945 Abschluss an der University of Wisconsin
  • 1949 Beginn seiner Tätigkeit bei Syntex S.A., Mexiko-Stadt
  • 15. Oktober 1951 Synthese von Norethisteron
  • 1959 Beginn seiner Lehrtätigkeit an der Stanford University
  • 1968-1983 Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender von Zoecon Corporation
  • 1973 Preisverleihung der National Medal of Science
  • 1978 Verleihung des ersten Wolf Prize of Chemistry
  • 1978 Aufnahme in die National Inventors Hall of Fame
  • 1979 Gründung des Djerassi Resident Artist Program
  • 1991 Verleihung der National Medal of Technology
  • 1999 Verleihung des österreichischen Bundesverdienstkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse
  • 2001 Verleihung des Preises für Schriftsteller der Gesellschaft deutscher Chemiker

Zur Person

Was es heißt, ganz von vorne anzufangen, hat CARL DJERASSI früh in seinem Leben gelernt. 1923 als Kind zweier jüdischer Ärzte in Wien geboren, verbrachte er seine Kindheit in Bulgarien und später wieder in Wien. 1938, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, emigrierte er über London in die Vereinigten Staaten. Bereits als 19-jähriger heiratete er zum ersten Mal, mit 22 Jahren promovierte er 1945 an der Universität von Wisconsin in organischer Chemie und arbeitet anschließend bei der Pharmafirma Ciba.

1949 wechselte er als FORSCHUNGSDIREKTOR zum Chemie-Unternehmen SYNTEX in Mexico City. Dort gelang ihm am 15. Oktober 1951 die Synthese jener Substanz, die später als Wirkstoff der ersten ANTI-BABY-PILLE in die Geschichte einging. 1957 kam sie in den USA zunächst als Medikament gegen Menstruationsbeschwerden auf den Markt. 1960 wurde sie dort als Verhütungsmittel zugelassen. Deutschland folgte 1961 mit Anovlar, der ersten "Pille" in Europa. Seither haben orale Kontrazeptiva die Welt erobert: mehr als 60 Millionen Frauen schlucken heute die Anti-Baby-Pille.

Der Erfolg seiner frühen Jahre spornte den ambitionierten Chemiker an. Insgesamt verfasste er 1200 wissenschaftliche Publikationen und sieben Monographien. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter allein 19 Ehrendoktorwürden. Bis heute ist Djerassi PROFESSOR FÜR CHEMIE an der STANFORD UNIVERSITY. Vor 14 Jahren entdeckte er jedoch seine neue große Leidenschaft – das Verfassen von ROMANEN (darunter "Cantors Dilemma", "Das Bourbaki Gambit", "Menachems Same") und THEATERSTÜCKEN ("Unbefleckt", "Oxygen"), in denen er die (un-)menschlichen Seiten der Wissenschaft mit all ihren persönlichen Konflikten, Tricks und Schummeleien schildert. Eines seiner Lieblingsthemen: die Jagd ehrgeiziger Forscher nach dem Nobelpreis.

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