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sexlex24 Syphilis

Syphilis

[lateinisch: lues venera; nach dem Lehrgedicht "Syphilis sive de morbo gallico" von G. Fracastoro, in dem die Geschichte eines an dieser Krankheit leidenden Hirten namens Syphilus erzählt wird; auch: Lues, harter Schanker, Franzosenkrankheit, galante Krankheit]

Als chronische Infektionskrankheit verlaufende, wegen ihrer Spätfolgen gefährlichste Geschlechtskrankheit. Erreger der Syphilis ist das Bakterium treponema pallidum. Die erworbene Syphilis wird am häufigsten durch den Geschlechtsverkehr aber auch durch Bluttransfusionen, Verletzung oder durch Schwangerschaft ab dem vierten Monat (von der Mutter auf das Kind) übertragen.

Die Syphilis verläuft in vier Stadien.

  1. Für das Primärstadium (zusammen mit dem Sekundärstadium auch unter der Bezeichnung Früh - Syphilis zusammengefaßt) ist der Primäraffekt vom Beginn der 3. bis 6. Woche nach der Infektion an kennzeichnend. Er tritt meist als einzelnes kleines, hartes, gerötetes Knötchen im Bereich der Infektionsstelle auf und entwickelt sich gewöhnlich zu einem oberflächlichen Geschwür mit hartem Rand (harter Schanker). Nach 7-8 Wochen allgemeines Krankheitsgefühl, Muskel- und Gelenkschmerzen, Neuralgien.
  2. Das zweite oder Sekundärstadium der Syphilis wird durch Hautausschläge (Syphilide) eingeleitet, die 9-10 Wochen nach der Ansteckung (oder etwa 45 Tage nach Erscheinen des harten Schankers) auftreten. Betroffen sind vor allem Mund, Mandeln, Nase, Genitalien und After. Nach etwa 20 Wochen klingen die Hautausschläge ab. Leberentzündung, Schäden an Nieren, Knochen und Wirbelsäule können dieses Stadium begleiten.
  3. Nach einer zweiten Latenzzeit von drei bis fünf Jahren folgt das dritte oder Tertiärstadium der Syphilis. In diesem Stadium können große, entzündliche Geschwülste (Syphilome, Gummen) auftreten, die schließlich geschwürig zerfallen und das befallene Gewebe, wie z. B. Knochen, Gelenke, Nieren, die Leber oder das Nervensystem (Neurosyphilis), zerstören. In der Gefäßwand führt die tertiäre Syphilis zu entzündlichen Veränderungen, die das Bindegewebe schädigen; dadurch kommt es unter anderem zur sackartigen Ausweitung der Schlagaderwand. Das Nervensystem schließlich kann durch Gehirngefäß- oder Gehirnhautgummen geschädigt werden. - als metasyphilitische Erkrankungen (Metasyphilis).
  4. Quartäres Stadium nach ca. 30 Jahren. ("Spätsyphilis") Fortschreitende Lähmungserscheinungen, Nerven- und Hirnschäden, Rückenmarksschwindsucht, progressive Paralyse, Erblindung, Tod.

Bei der angeborenen Syphilis (konnatale Syphilis, Heredosyphilis) erfolgt die Ansteckung durch die syphilitische Mutter über den Plazentakreislauf gegen Ende der ersten Schwangerschaftshälfte. Für Syphilis eigentümlich ist daher eine Fehlgeburt in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

Die gesetzlich vorgeschriebene Behandlung erfolgt mit Penicillin, Tetrazyklinen oder Erythromyzin.

Geschichte und Hintergründe:

Da Vermeiden besser ist als Heilen, empfahl bereits der italienische Arzt Fallopia in der Mitte des 16ten Jahrhunderts Vorläufer des heutigen Kondoms. Bevor eine nachhaltige Heilung möglich war, war die Vermeidung durch Kondome der einzige, in frühen Zeiten oft zweifelhafte, Schutz.

Heutige Latex-Kondome gelten als ziemlich verläßlich, was das Verhindern der durch Geschlechtsverkehr bedingten Übertragung der Syphilis und anderer (Geschlechts-) Krankheiten betrifft.

A disease that gets worse over a period of time, spreading from the sexual organs to the skin, bones, muscles and brain. It is caught by having sex with an infected person.

[siehe auch: Chlamydien, Filzläuse, Geschlechtskrankheit, Harnwegsinfektion, Hepatitis, Herpes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infiziert, Inkubation, Krätze, Lustseuche, Papilomvirus, Peyronie - Krankheit, Pilzinfektionen, Syphilis, Trichomonaden, Tripper (Gonorrhö), weicher Schanker]

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