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sexlex24 Phimose

Phimose

Auf dieser Seite findest du folgende Begriffe: Aufblähen der Vorhaut beim Wasserlassen, Narbenphimose, Paraphimose, Phimose, Posthitis, verklebte Vorhaut,

Wort

Erläuterung

Aufblähen der Vorhaut beim Wasserlassen

(bei Kleinkindern)
Bläht sich beim Entleeren der Blase die Vorhaut stark auf (einfaches Füllen ist damit nicht gemeint), dann ist vielleicht die Präputialöffnung (Öffnung der Vorhaut) zu eng. Behandlung siehe unter Phimose, wobei es völlig ausreicht, die Präputialöffnung so weit zu dehnen, daß das Aufblähen beseitigt wird. Dabei bitte keine Gewalt anwenden. Sollte sich das Problem nicht von selbst erledigen, sollte eine Mütterberatungsstelle oder der Arzt aufgesucht werden. Das Erlangen einer völligen Zurückziehbarkeit der Vorhaut ist bei Kleinkindern nicht erforderlich (und nicht sinnvoll), genau so wenig, wie deren Amputation.

Narbenphimose

Einrisse und beim Abheilen Vernarbung der Präputialöffnung. Verursacht z. B. durch gewaltsame Versuche, bei Kleinkindern vorzeitig die Vorhaut zurückzuziehen, durch mangelnde Hygiene, durch übertriebene Dehnungsversuche bei Phimose, durch Diabetes. Kann gelegentlich auch bei Erwachsenen auftreten. Ist problematisch, da Narbengewebe immer härter als normales Gewebe ist, daher kann die Narbenphimose erneut auftreten, was die Vernarbung verstärkt. Abhilfe kann der Versuch schaffen, die Vorhaut mit Hilfe einer die Heilung beschleunigenden Salbe im zurückgezogenen Zustand ausheilen zu lassen. In schweren Fällen kann eine teilweise Beschneidung erforderlich werden.

Paraphimose

[auch: spanischer Kragen]
Bezeichnet einen akuten Zustand, der sofortiges handeln erfordert. Bei der Paraphimose wird die Eichel durch die verengte Vorhaut, die über die Eichel zurückgestreift ist stranguliert. Die Vorhaut umschließt den Penis ganz eng, die Blutversorgung wird hierdurch abgeschnürt. Der Zustand ist sehr schmerzhaft, kann zu Nekrose (Absterben) der Eichel führen. In den meisten Fällen gelingt es der betroffenen Person selbst, durch Zusammenpressen das Blut aus der Eichel herauszudrücken und die Vorhaut wieder über die Eichel zu bringen. Ist dies nicht der Fall, muß ein Arzt aufgesucht werden. Notfalls muß dieser einen Einschnitt, auf der dorsalen (oberen) Seite der Vorhaut oder mehrere kleine Einschnitte machen und dadurch die Vorhaut lösen, um die Blutversorgung in der Eichel wieder freizugeben. Die Paraphimose ist kein Grund zur Vorhautentfernung.
[siehe auch: Beschneidung]

Phimose

[lateinischer Begriff; deutsch: Vorhautverengung; englisch: phimosis]
In Fällen der Phimose kann die Vorhaut sowohl zu dick als auch zu dünn sein. Sie läßt sich nicht ohne weiteres zurückschieben. Wird sie gewaltsam zurückgeschoben so schnürt sie sich wie ein Gummiband um den Penishals. Reißt sie dabei, ist der Riß anfällig für Infektionen. man unterscheidet

Die Vorhautverengung kommt bei Männer häufiger vor. Viele Männer leben damit und haben ein völlig normales Sexualleben. Behandlungen:

  1. Häufig hat die Anwendung einer östrogenhaltigen Creme, die auf die enge Präputialöffnung aufgetragen wird, Erfolg. Auch die Anwendung einer Vitamin E - haltigen Salbe, die die Haut geschmeidig macht, kann zusammen mit etwas "Gymnastik" Erfolg haben. Eine dritte Möglichkeit ist die Verwendung von Cortison - Creme.
  2. Der junge Mann kann seine Vorhaut vorsichtig selbst dehnen. Hierbei darf keine Gewalt angewandt werden, es besteht sonst die Möglichkeit der Narbenphimose oder der Paraphimose. Diese Möglichkeit wurde früher wohlweislich verschwiegen, weil sie zur Masturbation verleitet, ein Argument, das heute wohl keine Rolle mehr spielen sollte.
  3. Sollte das nicht glücken, gibt es die Möglichkeit, unter örtlicher Betäubung einen Ballon-Dilator (ein ballonförmiges Teil zur Dehnung der Vorhaut) einzusetzen, eine in China entwickelte Methode. Auch ein Spekulum (medizinischer Spiegel) geeigneter Größe kann verwendet werden. Auch hierbei kann manchmal bei mangelnder Vorsicht eine Narbenphimose entstehen.
  4. In seltenen Fällen glückt es nicht, die Vorhaut zu dehnen. Dann kann eine kleine plastische Operation, bei der nichts entfernt wird, helfen. Auf der dorsalen (oberen) Seite der Vorhaut wird an der Engstelle ein kleiner Längsschnitt gemacht, so weit, bis die Engstelle sich weit genug auseinanderziehen läßt. Dieser Schnitt wird dann quer wieder zusammengenäht. Das Ergebnis ist eine ausreichend weite, vollständig erhaltene Vorhaut mit allen ihren Funktionen, die allerdings auf der Oberseite kürzer ist, als auf der unteren. Der Junge kann später selbst entscheiden, ob er aus kosmetischen Gründen auf der Unterseite etwas abtrennen läßt, um eine runde Präputialöffnung zu erhalten. In den meisten Fällen wird das aber nicht nötig sein. Die Methode ist leider bisher noch nicht allgemein bekannt und darf nicht mit der plastischen Operation verwechselt werden. Da es also vorhauterhaltende Behandlungsmöglichkeiten gibt, sollte auf die folgenden Methoden verzichtet werden:
  5. Es wird nur die Engstelle entfernt (1/4 oder 1/3-Beschneidung). Diese Methode wird selten angewandt, da es oft zur Vernarbung und erneuter Phimose kommt, was dann eine weitere Operation (Total- oder 3/4-Beschneidung) erfordert.
  6. Die Vorhaut wird nicht völlig entfernt (2/3 oder 3/4-Beschneidung). Oder es wird eine recht aufwändige plastische Operation vorgenommen, bei der das innere Hautblatt (=Schleimhaut) entfernt und das äußere Hautblatt nach innen geklappt und festgenäht wird. Auch das ist im Grunde genommen eine (teilweise) Beschneidung. Diese Methoden werden heute relativ oft angewandt, z. B. wenn dem Arzt die anderen Methoden nicht bekannt sind und vom Patienten oder dessen Eltern eine vollständige Beschneidung abgelehnt wird. Sie haben jedoch auch 2/3 oder 3/4 der Nachteile einer Totalbeschneidung, denn die Eichel wird weitgehend freigelegt (=Empfindlichkeitsverlust), auch die teilweise oder völlige Entfernung der empfindlichen inneren Hautschicht wird sich oft negativ auf das Lustempfinden auswirken.
  7. Radikale Beschneidung. Einer der wenigen Fälle, wo eine Beschneidung medizinisch indiziert ist, dürfte eine bestimmte Form von Diabetes sein, bei der es wiederholt zu Narbenphimose kommt. Auch dabei kann man es zuerst mit weniger radikalen Methoden versuchen. Patienten, die keine Beschneidung (ganz oder teilweise) wünschen, sollten ggf. so lange den Arzt wechseln, bis sie die gewünschte Behandlung erhalten. Daß nämlich auch bei Problemen wie Phimose eine Beschneidung fast nie notwendig ist, zeigt die Statistik in Finnland: Dort kommt auf 16667 intakte Penisse 1 beschnittener!

Posthitis

eine Entzündung der Vorhaut.
Behandlung: Salben, Antibiotika

verklebte Vorhaut

Bei ca. 98 % aller neugeborenen Jungen ist die Vorhaut mit der Eichel in ähnlicher Weise verbunden, wie der Fingernagel mit dem Finger, d. h., nicht zurückziehbar. Dieser Zustand, der auch heute noch oft fälschlicherweise als "Phimose" (Vorhautverengung) diagnostiziert wird, ist von der Natur wohlweislich so vorgesehen, um das Eindringen von Keimen zu verhindern. Die Vorhaut löst sich normalerweise von selbst in den ersten Lebensmonaten oder -jahren. Eltern sollten keinesfalls versuchen, diese gewaltsam zurückzuziehen.

In einigen Fällen kann sich die natürliche Entwicklung verzögern. Dann wird eine völlige Zurückziehbarkeit erst im späten Kindes- oder frühen Jugendalter erreicht, was normalerweise kein Problem darstellt. "Gymnastik" kann das Ablösen der Vorhaut beschleunigen. Falls wirklich erforderlich (etwa bei häufig wiederkehrenden Entzündungen, oder wenn im Alter von ca. 15 Jahren noch Anhaftungen bestehen), können die restlichen Verklebungen von einem Arzt unter örtlicher Betäubung (Salbe) mit einer Sonde gelöst werden. Eine Beschneidung ist in diesem Fall genau so sinnvoll, wie die Amputation der Nase bei Schnupfen.

Die Fehldiagnose "Phimose" bei verklebter Vorhaut und deren veraltete Behandlungsmethode hat schon unzählige Jungen ein wertvolles Teil ihres Körpers gekostet und vielen Chirurgen zusätzliche Einnahmen beschert.

[Quellepillcock teilweise]

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