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sexlex24 Vakuumaspiration

Vakuumaspiration

[die; Abkürzung: VA; auch Saugkürette, Absaugen; polnisch: odessać]
Eingriffsart, die neben anderen in der Schwangerschaftsabbruchstatistik erfaßt wird. Diese Art der Abtreibung ist die im ersten Trimenon weltweit am häufigsten eingesetzte Methode. So werden in Deutschland ca. 90% der Abtreibungen innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen mittels Vakuumaspiration durchgeführt. In den USA, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien liegt der Anteil sogar bei über 95%.

Die Vakuumaspiration ist ein medizinischer Eingriff, bei dem der Inhalt der Gebärmutter abgesaugt wird. Diese Methode hat statistisch gesehen die geringsten Komplikationen und das Verletzungsrisiko der Gebärmutter ist, eine fachgerechte Handhabung vorausgesetzt, gering.

In Deutschland wird dieser Eingriff größtenteils (75%) bei Vollnarkose durchgeführt. Nur 25% der betroffenen Frauen werden lokal betäubt. Nach Einschätzung von QuelleProfamilia könnten, bei sachgerechter Aufklärung und Beratung, wesentlich mehr Frauen nur durch eine Lokalanästhesie betäubt werden.

Bei der Vakuumaspiration wird mit einem Spekulum die Scheide erweitert. Das ist normalerweise nicht schmerzhaft. Anschließend wird die Gebärmutter und der Muttermund desinfiziert und örtlich betäubt. Durch einen Dilator wird der Muttermund um einige Millimeter erweitert. Ist der Muttermund ausreichend geweitet wird in die Gebärmutter ein Rohr, mit einem Durchmesser von 6 bis 10 mm, aus Plastik eingeführt, welches an eine Pumpe angeschlossen ist. Durch dieses Rohr wird der eingenistete Embryo und der Mutterkuchen abgesaugt. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Einige Frauen spüren dabei krampfartige Kontraktionen der Gebärmutter, ähnlich einer starken Menstruation.

Zwei bis drei Tage nach dem Eingriff kommt es zu leichteren Blutungen. Am vierten bzw. fünften Tag werden diese etwas heftiger, sollten aber anschließend ganz verschwinden. Sollten Blutungen noch länger als eine Woche nach dem Eingriff erfolgen, dann sollte die Frau noch einmal den Arzt konsultieren.

Die Frau sollte am Tage des Eingriffs überwiegend liegen und ca. eine Woche nach dem Eingriff von der Arbeit befreit werden. Nach 14 Tagen sollte noch einmal eine Nachkontrolle erfolgen.

Komplikationen treten sehr selten auf (Todesfälle: 1/100.000 USA, 3/100.000 Deutschland), wenn der Eingriff durch einen erfahrenen Frauenarzt vorgenommen wird. In den letzten 30 Jahren wurde die Methoden der Vakuumaspiration soweit verbessert, dass es kaum noch zu Perforation der Gebärmutter (0,02%), zu Rissen in der Cervix (0,01%), zu Unterleibsinfektionen, größeren Blutverlust (0,05%) bzw. zu Komplikationen durch die Anästhesie kommt.

Bei 0,2% der Frauen muß mit dem fortbestehen der Schwangerschaft nach dem Eingriff gerechnet werden.

Studien haben bisher keinen Zusammenhang zwischen der Abtreibung durch die Vakuumaspiration und nachfolgenden Schwangerschaften bzw. der Fruchtbarkeit der Frau herstellen können. Das heißt, dass eine Frau nach einer von einem Spezialisten ausgeführte Vakuumaspiration ohne Komplikationen, wieder normal schwanger werden könnte.

Neben der Vakuumaspiration werden außerdem die Curettage, die vaginale Hysterotomie, die abdominale Hysterotomie, die Hysterektomie und der medikamentöse Abbruch als Eingriffsarten in der Schwangerschaftsabbruchstatistik erfaßt.
[Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; siehe auch: Abtreibung, Statistik Schwangerschaftsabbrüche]

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