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sexlex24 Aphrodisiaka

Aphrodisiaka

Auf dieser Seite findest Du folgende Begriffe: Alkohol, Aphrodisiaka, Bufotenin, Cantharidin, Datura, Harmin, Kokain und Opium, Natürliche Pflanzen und Gewürze, Poppers, Rote Bohne, Stierhoden, Yohimbin,

Wort

Erläuterung

Alkohol

Schon im Altertum war die sexuell anregende Wirkung von Alkohol bekannt, der - wenn man ihn nicht übermäßig genossen hat - das Verlangen steigert und in bestimmten Grad auch die Potenz erhöht, etwa als Fähigkeit, eine Erektion zeitlich sehr lange aufrecht zu erhalten, oder auch als Fähigkeit zu mehrfachem Geschlechtsverkehr.

Aphrodisiaka

Mittel zur sexuellen Stimulierung

Der Name "Aphrodisiaka" (in der Einzahl: das Aphrodisiakum) ist abgeleitet von Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe (römisch Venus). Bezeichnet werden damit alle natürlichen oder auch chemischen Mittel, die dazu dienen sollen, die sexuelle Lust und Potenz zu stärken oder die sexuelle Erlebnisfähigkeit (Intensität der Gefühle beim Orgasmus) zu steigern.

In letzter Zeit tauchte der Begriff häufiger in den Medien im Zusammenhang mit dem Medikament Viagraauf. Viagra™ ist jedoch kein Aphrodisiakum, sondern dient dazu Erektionsstörungen zu beheben.

Aphrodisiaka gibt es als rezeptpflichtige Medikamente (z.B. Emasex, Yohimbin - Spiegel), die in den Gefäßen des Penis eine durchblutungssteigernde Wirkung entfalten können. Es gibt sie aber auch als Salben, die auf den Penis aufgetragen werden, als Tropfen oder Tee, den man einnimmt oder auch als Pflanzen - Extrakte oder Gewürze, die man ins Essen mischt.

Die Wirkung von Aphrodisiaka ist wissenschaftlich gesehen sehr zweifelhaft. Es ist zu vermuten, daß bei vielen ein sog. "Placebo" - Effekt vorliegt, d.h. wenn man dran glaubt, wirkt es auch, wenn man nicht dran glaubt, passiert auch nichts. Untersuchungen mit einer großen Zahl von Patienten, wie dies bei der Neuzulassung von Medikamenten üblich ist, liegen für Aphrodisiaka nicht vor.

Bufotenin

aus einer südamerikanischen Giftkröte wird dieser Stoff gewonnen, der erregungs- und erektionssteigernd sein soll, vor allem aber bekannt wurde als Bestandteil vieler Hexen- und Wunderheiler- Salben

Cantharidin

Bekannter ist diese Substanz unter dem Namen "Spanische Fliege", mit dem sie bisweilen trotz teilweise lebensgefährlicher Nebenwirkungen noch in Sex - Shops angeboten wird. Gewonnen wird Cantharidin nicht aus einer Fliege, sondern einem Käfer (Cantharis vesicatoria), der in Pulver zermahlen und dann mit Flüssigkeit vermengt getrunken wird. Die Wirkung beruht darauf, daß beim Urinieren eine sehr starke Reizung von Harnblase und Harnröhre eintritt, die zugleich auch meist eine lang andauernde und starke Erektion bewirkt. Von Geschichtswissenschaftlern wissen wir, daß viele prominente Persönlichkeiten die "spanische Fliege" auch ausprobiert haben: König Heinrich IV, Karl IX, Kardinal Richelieu und andere mehr. Der "Scharfmacher - Explosivstoff" kann bei häufiger Einnahme oder zu hoher Dosierung schwere Krankheiten hervorrufen. Unlängst meldete eine staatliche deutsche Untersuchungsstelle: "Das Sekret des metallisch grün glänzenden Käfers enthält das Nervengift Cantharidin. Diese Substanz führt nicht zu einer Steigerung der Lust, sondern zu schweren Harnwegserkrankungen".

Datura

Diese Substanz wird aus dem Stechapfel gewonnen. Die Sexualforscher Masters & Johnson berichten, daß viele Teilnehmer an ihrer Untersuchung sich nach der Einnahme von Datura nicht mehr an den Geschlechtsverkehr und Höhepunkt erinnerten.

Harmin

Diese Substanz, die aus der in Südamerika wachsenden Pflanze "Banisteria caapi" gewonnen wird, ist chemisch mit der Droge Mescalin verwandt. Sie soll Sinnestäuschungen hervorrufen und das Lustgefühl steigern.

Kokain und Opium

Abkürzung: Koks

Bei beiden Drogen herrscht sehr starke Sucht- und Abhängigkeitsgefahr. Sie rufen nicht nur (oft angenehme, bisweilen aber auch lähmende) Halluzinationen und Sinnestäuschungen hervor, sondern sollen auch die sexuelle Lust und das Erleben deutlich steigern.

Natürliche Pflanzen und Gewürze

[siehe Pflanzen und Gewürze]

Poppers

[auch: Amsterdam Poppers; Sex-Droge; wird auch unter Namen wie "Rush", "Rave" oder "Hardware" vertrieben]

Synthetische, flüssige Droge, deren Wirkung nur wenige Sekunden andauert. Poppers tauchte in den 70er Jahren vornehmlich in Schwulenkreisen auf, verschwand dann aber wieder. Seit Mitte der 90er Jahre erlebte die Droge eine Renaissance, zuerst in den Erotikkreisen Amsterdams, fand sie dann aber zunehmend Eingang in die Disco-Szene.

Öffnet man das Fläschchen strömt einem ein ätzender Geruch in die Nase. Die in Poppers enthaltene Substanz (Amyl-, Butyl- oder Isobutylnitrit) verursacht bei gesunden Menschen einen Blutdruckabfall mit vorübergehender Herzfrequenzerhöhung. Dieser Effekt werde von Konsumenten als euphorischer Rausch von rund einer Minute wahrgenommen. Die Wirkung ähnelt der von Kokain. Zudem solle Poppers die Potenz und das sexuelle Empfinden steigern.

Die Fläschchen kosten ca. 30 Mark pro Stück. Man kann sie über den Versandhandel, in einigen Sexshops oder in Diskotheken bekommen. Allerdings ist der Verkauf von Poppers in Deutschland verboten, da man dabei gegen das Arzneimittelgesetz verstößt. Bis zu einem Jahr Gefängnis kann die Folge sein. Der Besitz und die Einnahme dagegen sind nicht strafbar. Da Poppers als Medikament auf den Markt kam fällt es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Ursprünglich wurde Poppers als Medikament gegen Herzerkrankungen entwickelt. Die Substanz steigt relativ schnell zu Kopf wo es die Schmerzwahrnehmung hemmt und einen Rausch auslöst. Im weiteren Verlauf kommt es zur Erweiterung der Blutgefäße, was ein Hitzegefühl und Hautrötungen zur folge hat.

Vorsicht, Gefahr
Vorsicht, Gefahr
Das Inhalieren von Poppers kann Schädigungen der Nasenschleimhäute und des Gehirns verursachen, auch kann es zum Atemstillstand kommen. Mediziner warnen besonders vor dem Gebrauch von Poppers gemeinsam mit Alkohol. Auch Viagra™ sollte nicht gemeinsam mit der Schnüffeldroge genommen werden. Der regelmäßige Gebrauch der Droge führt zur Herabsetzung der Empfindlichkeit. Man spürt die Wirkung von Poppers immer weniger. Bei entsprechenden Bedürfnissen kann es schnell zum Umstieg auf stärkere und härtere Drogen kommen.

Der Name Poppers soll übrigens von dem poppenden Geräusch kommen, welches entsteht, wenn man das Fläschchen öffnet.

Rote Bohne

Ein mexikanisches Potenzmittel, das aus dem Samen von Sophora - Pflanzen gewonnen und dem seit langer Zeit vielen Liebessubstanzen beigemischt wird.

Stierhoden

Ein Extrakt aus Stierhoden wird manchen Produkten wohl wegen des männlichen Hormons Testosteron zugesetzt. Das Hormon spielt zwar eine Rolle für die Potenz, zum Stier wird dadurch aber gewiß keiner: Einem Gesunden bringt zusätzliches Testosteron nichts, und für einen Kranken ist die Dosis in den Potenzmitteln zu klein.

Yohimbin

Diese Substanz wird heute bisweilen sogar von Ärzten bei Impotenz verordnet. Gewonnen wird Yohimbin aus der Rinde des westafrikanischen Yohimbe - Baumes. Bedeutendster Inhaltsstoff darin ist das Alkaloid Yohimbin. Es reizt die für die Erektion verantwortlichen Nerven. In einigen medizinischen Studien wurde sogar eine Zunahme der Orgasmen und der Erektionen festgestellt.

ZZZ

Die Zeitschrift Öko-Test meint zu Aprodisiaka nach einem ausführlichen Test von Kapseln, Cremes und Tropfen: "Nicht empfehlenswert" Potenzmittel gibt es nicht nur im Erotik - Supermarkt oder bei Beate Uhse, sondern auch in Apotheken, Drogerien, bei Quelle, Otto und Neckermann. Wir haben im März 1988 33 rezeptfreie Tropfen, Kapseln und Dragees eingekauft, außerdem neun Cremes für den Penis oder die Klitoris. Die meisten Kapseln soll man schlucken. Empfehlen können wir kein einziges Mittel, keine der Rezepturen wirkt sexuell anregend oder potenzfördernd. Einige enthalten einen ganzen Cocktail von Stoffen, von Koffein bis Ginseng. Sie mögen allgemein anregend wirken, haben aber mit Lust und Sex nichts zu tun.

Verschiedene Produkte sollen den Akt verlängern und den Samenerguß hinauszögern. Deshalb enthalten sie das örtliche Betäubungsmittel Benzocain, das normalerweise bei Hämorrhoiden verwendet wird. Weil es stark allergieauslösend ist, gilt es dort inzwischen als überholt. Wer trotzdem nicht davon lassen will, sollte zumindest ein Kondom benutzen, sonst kriegt auch die Partnerin eine Dosis ab. Cremes mit Nikotinsäureestern, Paprika- oder Cayennepfeffer - Tinktur können die Durchblutung von Penis oder Klitoris durchaus verstärken. Auf der Eichel oder Vaginalschleimhaut brennen sie aber unangenehm, auch allergische Reaktionen sind möglich. Ob solche Cremes die Erektion fördern, ist nicht belegt.

[siehe auch: figging]

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