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sexlex24 Vasektomie

Vasektomie

Zeugungsverhütung, Sterilisation

Entfernen eines Stücks der Samenleiter um den Transport von Spermien zu unterbrechen und damit die Befruchtung von Eizellen zu unterbinden

Im Vorfeld

In der Regel findet zunächst ein Informationsgespräch beim Arzt (Urologe) statt, in dem man über die Vasektomie informiert wird, Fragen stellen kann und sich darüber klar werden muß, ob man den Eingriff tatsächlich durchführen lassen will. Hat man sich zur Vasektomie entschlossen, vereinbart man einen Termin, zu dem der Eingriff durchgeführt werden soll. Wenn man einen Urologen findet, der mit einem ambulant tätigen Urologen zusammenarbeitet, kann man die Vasektomie auch unter Vollnarkose durchführen lassen.

Die Vorbereitungen

Wie bei Operationen üblich, muß die Behaarung um die zu operierende Stelle entfernt werden (vergleiche auch Intimrasur), d. h. am einfachsten die ganze Schambehaarung wegrasieren. Hat man sich für die Durchführung der Vasektomie im Krankenhaus entschieden, wird das üblicherweise dort durch einen Pfleger gemacht, bei der ambulanten Operation macht man das selbst, am besten am Tag vor der Operation. Ob die Entfernung der Haare mit Rasur oder Enthaarungscreme erfolgt, ist unerheblich. Da diese Operation nur ein kleiner Eingriff ist, muß man auch nicht nüchtern erscheinen, sondern kann vorher üblicherweise etwas essen. Bei einem Eingriff unter Vollnarkose sind natürlich einige zusätzliche Dinge zu beachten, wie z. B.: 12 Stunden vorher nicht essen, trinken oder rauchen.

Vor der Operation muß der Genitalbereich selbstverständlich gewaschen werden. Alles wird dann desinfiziert und die Samenleiter jeweils durch eine Spritze in der Leistengegend (oder am Hodensack) betäubt. Nun dauert es eine Viertelstunde bis die Betäubung richtig wirkt. Bei einer Vollnarkose bekommt man dagegen ein Narkotikum mit einer Venenkanüle in die Armbeuge, die einen für etwa 45 Minuten ins Reich der Träume schickt.

Die Durchführung

Direkt vor der Operation wird alles noch einmal desinfiziert. Der Operateur sucht seitlich am Hodensack nach dem Samenleiter (der liegt direkt unter der Oberfläche) und klemmt den Bereich um den Samenleiter so ein, daß die Haut richtig gespannt ist. An dieser Stelle wird nun ein etwa ein Zentimeter langer Schnitt gemacht. Durch die Spannung kommt der Samenleiter automatisch heraus und es wird ein Stück davon herausgeschnitten und die Enden abgebunden oder/und durch Hitze verschlossen. Man läßt das ganze nun ruhen und beginnt mit der Durchführung auf der anderen Seite. Ist auch diese Seite erledigt und treten keine besonderen Blutungen mehr auf, werden die Enden der Samenleiter in verschiedenen Gewebebereichen versenkt und die Schnitte am Hodensack genäht. Die Operation dauert etwa zwanzig Minuten und wenn alles problemlos verlief, kann man direkt nach der Durchführung nach Hause gehen. Üblicherweise bekommt man noch ein Schmerzmittel mit, falls nach dem Abklingen der Betäubung Wundschmerzen auftreten sollten. Bei einem Eingriff unter Vollnarkose muß man beachten, daß der Kreislauf für ca. 1/2 Tag etwas durcheinander und der Verstand nicht ganz klar ist, und weil es zu einer leichten Übelkeit kommen kann, darf man keine Fahrzeuge führen und soll sich zu Hause hinlegen. Darum ist es ganz wichtig, daß man von der Operation abgeholt wird und auch für die nächsten Stunden jemand zu Hause anwesend ist, der einen z. B. zur Toilette begleitet.

Vasektomie
Vasektomie

Schemazeichnung der Vasektomie

Die Nachsorge

Nach der Operation ist man für zwei bis drei Tage krank geschrieben und sollte sich auch ein wenig schonen. Wichtig ist die regelmäßige Reinigung des Genitalbereichs, da die Wunden natürlich richtig heilen müssen. Etwa eine Woche nach der Operation werden die Fäden gezogen und die Nähte überprüft. Es kann unter Umständen - wie nach jeder Operation - zu verschiedenen Probleme in den nächsten Tagen kommen. Eine Nachblutung kann auftreten, die dann wie ein blauer Fleck aussieht oder zu einer erheblichen Schwellung des Hodensacks führt. Dies ist jedoch in der Regel ungefährlich, aber in Ausnahmefällen kann es vorkommen, daß ein erneuter Eingriff (dann aber auf jeden Fall stationär) erforderlich ist. Manchmal kann sich auch ein sogenanntes Spermagranulom bilden, das sich in einer erbsen- bis kirschgroßen Schwellung am Samenleiter bemerkbar macht und aus sich aufstauendem Samenzellen besteht, aber üblicherweise nicht schmerzhaft ist und sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurückbildet.

Man ist nicht sofort nach dem Eingriff unfruchtbar, da die Samenzellen auf ihrer langen Wanderung durch die Samenleiter sich bereits hinter der Unterbrechung im Bereich der Vorsteherdrüse und der Samenblase befinden. Um die Unfruchtbarkeit sicherzustellen, muß man nach etwa zehn Ergüssen oder vier Wochen die Samenflüssigkeit untersuchen, ob sich noch Samenzellen darin befinden. Falls dies der Fall sein sollte, wird die Untersuchung wiederholt, bis keine lebenden Samenzellen mehr festgestellt werden können. Diese Untersuchung wird nach etwa acht Wochen und nach einem Jahr wiederholt, da es in ganz seltenen Fällen vorkommt, daß die Samenleiter doch irgendwie wieder zusammenwachsen, was aber so selten passiert, daß die meisten Ärzte diesen Fall noch nie erlebt haben (noch seltener ist der Fall, daß ein Mann einen dritten Samenleiter hat, der dann die Samenzellen weiterhin richtig leitet).

Nach der Sterilisation produzieren die Hoden den Samen normal weiter. Sie wandern durch den Samenleiter bis zu der Stelle wo die Samenleiter unterbrochen sind. Dort sterben die Samenzellen nach einigen Tagen ab und werden durch körpereigene Antikörper abgebaut. Die Samenzellen machen nur einen sehr geringen Anteil am gesamten Ejakulat aus. Daher macht es sich beim Samenerguss nicht bemerkbar, daß die Samenzellen fehlen.

Auch die Hormone werden im Hoden ganz normal weiter produziert. Da sie nicht über den Samenleiter an den Körper abgegeben werden, sondern über das Blut zu ihrem Bestimmungsort wandern, wird auch der Hormonhaushalt im Körper des Mannes nicht verändert. Somit wird keine Veränderung in der Potenz oder der Erektion durch den Eingriff verursacht. Einige Männer haben dennoch nach dem Eingriff Probleme mit der Potenz. Sie haben den Eindruck jetzt kein richtiger Mann mehr zu sein.

Kopie von den Seiten von PROFAMILIA mit einigen Ergänzungen

[zum Rückgängig machen der Vasektomie siehe Refertilisation]

Viele Informationen zu diesem Thema findet man auf den Vasektomie - Seiten www.vasektomie.de.

siehe auch:

Empfängnisverhütung, Verhütung, Pille, Kondom

sexlex24 1 Wort mit "Unfruchtbarkeit"

Unfruchtbarkeit
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