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Befruchtung

Befruchtung

Auf dieser Seite findest Du folgende Begriffe: Befruchtung, Empfängniszeit, Fremdbefruchtung, Imprägnation, Innere Befruchtung, Konjugation,

Wort

Erläuterung

Befruchtung

Eizelle von Spermien umlagert
Eizelle von Spermien umlagert
[auch: Empfängnis, Konzeption; englisch: conception; französisch: fécondation, fertilisation; italienisch: fecondazione; lateinisch: praegnatio]
Zur Befruchtung begegnen sich zwei Zellen, die männliche Samenzelle und die weibliche Eizelle nach der Begattung. Beide wurden nach ihrer Ausreifung im Zellverband ihrer jeweiligen Bildungsorgane, des Hodens oder des Eierstock, ausgestoßen.

Die Befruchtung findet in einem Zeitraum von 6 bis 12 Stunden nach der Ovulation statt.

Die Spermien können sich nach ihrer Ejakulation in die Scheide durch peitschenartiges Schlagen ihrer Schwänze in ihr vorwärts bewegen, durch die Gebärmutterhöhle in die Eileiter aufsteigen und dort zwei bis fünf (unter optimalen Umständen bis zu sieben) Tage nach dem Erguß ein Ei befruchten. Die Eizelle ist aber nur 6 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Die Befruchtung führt zur Schwangerschaft. Das Optimum für die Befruchtung liegt in der Mitte zwischen zwei Regelblutungen (12.-16.Tag). Will man eine Befruchtung vermeiden sollte man Verhütungsmittel verwenden.
[siehe auch: Empfängnisverhütung, künstliche Befruchtung]

Zyklus
Zyklus

Ejakulation

Fakten
Fakten
Ejakulation Fakten

[siehe: Ejakulation]

Empfängniszeit

[auch gesetzliche Empfängniszeit]
Zeit vom 181. bis 302. (in der Schweiz 180. bis 300) Tag vor der Geburt des Kindes. Dieser Zeitraum ist wichtig für die Vaterschaftsbestimmung. Als Vater eines unehelichen Kindes gilt, wer mit der Mutter während der Empfängniszeit beigewohnt hat, es sei denn, daß auch ein anderer ihr zu der Zeit beigewohnt hat oder es offenbar unmöglich ist, daß die Mutter das Kind aus dieser Beiwohnung empfangen hat, zum Beispiel bei Zeugungsunfähigkeit.
[§§1591 f., § 1717 BGB; in der Schweiz Artikel 262 ZGB; Quelle: Bertelsmann Lexikon 1994]

Fremdbefruchtung

Die Samen- und Eizellen, die voneinander getrennt produziert werden, müssen zusammengebracht werden. Bei Pflanzen tragen Wind, Wasser oder Tiere wie Insekten, Vögel und Fledermäuse die Samenzellen oder Pollen zur festsitzenden Eizellen. Werden Pollen durch den Wind verbreitet, müssen die betreffenden Pflanzen sehr große Pollenmengen produzieren. Pflanzen, die durch Tiere bestäubt werden, bieten diesen in der Regel neben dem Pollen eine Nahrungsbelohnung in Form von Nektar an. Niedere Tiere geben die Samenzellen meist einfach in der Nähe der Eizellen ins Wasser ab. Das ist aber eine recht unsichere Methode, bei der nur wenige männliche Zellen das Ei erreichen. Höhere Tiere besitzen verschiedene angepasste Vorrichtungen, mit denen sie die in der Samenflüssigkeit enthaltenen männlichen Keimzellen in den unteren Teil der weiblichen Fortpflanzungsorgane bringen. Quelleencarta

Imprägnation

aktives Eindringen des Spermiums in die Eizellen

Innere Befruchtung

Bei Land bewohnenden Wirbeltieren erfolgt die innere Befruchtung bei der Kopulation, die man beim Menschen auch Koitus oder Geschlechtsverkehr nennt. Dabei sind die Partner in engem Körperkontakt, und das männliche Kopulationsorgan, der Penis, wird in die weibliche Scheide (Vagina) eingeführt, wo es den Samen entläßt; diesen Vorgang nennt man Samenerguß. Man kann die Samenzellen von Menschen und Tieren außerhalb des Körpers durch Einfrieren am Leben erhalten; bringt man sie später wieder künstlich in die weiblichen Fortpflanzungsorgane, kann eine Schwangerschaft erzeugt werden. Mit dieser Methode, der künstlichen Befruchtung, verhilft man unfruchtbaren Paaren zu Kindern (siehe Unfruchtbarkeit); bei Tieren dient sie Zuchtzwecken. Quelleencarta

Konjugation

Verschmelzung des (haploiden) Zellkerns des Spermiums mit dem (haploiden) Zellkern des Eies.

Paarbildung

Die meisten niederen Tiere haben besondere Paarungszeiten, die vom endokrinen System gesteuert werden (siehe Hormon). Auch bei den meisten weiblichen Säugern dauert der Östrus, während dessen sie für die Befruchtung empfänglich sind, jedes Jahr nur eine kurze Zeit. Bei Kühen gibt es z. B. mehrere solche Phasen im Jahr, bei Hunden eine oder zwei. Die Frau hat normalerweise einen Menstruationszyklus von etwa 28 Tagen, und ungefähr 14 Tage vor der Menstruation findet der Eisprung statt. Der Sexualtrieb ist beim Menschen weniger eng an den Fortpflanzungszyklus gekoppelt. Bei Tieren geht der Kopulation vielfach eine Phase des Werbens voraus, die im wesentlichen von ritualisierten Verhaltensweisen gekennzeichnet ist. Der Ablauf der Partnerwahl beim Menschen ist stark von gesellschaftlichen und kulturellen Verhaltensnormen geprägt. Quelleencarta

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