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Uterus

Gebärmutter

Auf dieser Seite findest Du folgende Begriffe: Gebärmutter, Gebärmutterhals, Gebärmutterschleimhaut, Muttermund, Plazenta, Uterus,

Wort

Erläuterung

Cervix

[siehe: Cervix]

Cervixschleim

[siehe: Cervixschleim]

Endometrium

[das; Mehrzahl: Endometriums, Endometrien; lateinisch: Tunica mucosa; französisch: muqueuse tappissant la cavité utérine; spanisch: muscosidad de la vagina; italienisch: endometro (mucosa dell'utero)]
Gebärmutterschleimhaut

Gebärmutter

Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
[die; Mehrzahl: die Gebärmütter (nicht sinnvoll); englisch: womb, hystero = die Gebärmutter betreffend (Vorwort); französisch: hystéro; spanisch: histero, vientre; italienisch: dell'utero; griechisch: Hyster; lateinisch: Uterus]
Volkstümliche Bezeichnung für Uterus. Die Gebärmutter ist ein Hohlorgan. Die Gebärmutter besteht aus dem Gebärmuttergrund, der Gebärmutterhöhle, dem Gebärmutterhals und dem Gebärmutterkörper. Die Gebärmutter mündet mit dem Muttermund in die Scheide. Zwei Eileiter münden von den Eierstöcken kommend in die Gebärmutter. Nach dem Eisprung wandert die Eizelle durch einen der beiden Eileiter bis in die Gebärmutter. Wird sie auf diesem Wege befruchtet, nistet sie sich in die Gebärmutterschleimhaut ein und wächst dort von einem Embryo über einen Fötus bis zu einem Baby heran.

Gebärmuttergrund

[der; Mehrzahl: die Gebärmutterkörper; auch: Fundus]
Der Gebärmuttergrund ist der Teil der Gebärmutter der dem Muttermund bzw. der Scheide gegenüber liegt. In den Gebärmuttergrund münden die beiden Eileiter.

Gebärmutterkörper

[der; Mehrzahl: die Gebärmutterkörper; auch: Uteruskörper; lateinisch: Corpus uteri]
Der Gebärmutterkörper ist der Hauptbestandteil des Uterus. Er bildet die Gebärmutterschleimhaut in der sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann.

Gebärmutterhals

[der; Mehrzahl: ungebräuchlich; lateinisch: Cervix uteri]
Verbindungsgang zwischen der Gebärmutter und dem Gebärmuttermund.
[siehe auch: Cervix]

Gebärmutterschleimhaut

[die; Mehrzahl: die Gebärmutterschleimhäute]
Vor jedem Eisprung bereitet sich die Gebärmutter darauf vor, eine befruchtete Eizelle aufzunehmen. Dafür baut sie ihre Schleimhaut auf; sie wird dicker, und es bilden sich Drüsen und Zellen für die Ernährung des Embryos. Kommt es nun aber nicht zu einer Befruchtung, wird die Schleimhaut nicht benutzt und zerfällt in den vierzehn Tagen nach dem Eisprung. Vermischt mit Blut wird sie dann ausgeschieden. Das ist die Regel.
[Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]

Muttermund

Frau Unterleib seitlich Querschnitt
Frau Unterleib seitlich Querschnitt
Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
[der; lateinisch: Isthmus uteri; englisch: uterine orifice]
Der Gebärmuttermund liegt im Innern des weiblichen Körpers. Wenn man ganz vorsichtig die Scheide mit den Fingern ertastet, dann kann man kurz vor dem Ende der Scheide den Muttermund - die Cervix - spüren. Er fühlt sich an wie eine Nasenspitze mit einem kleinen Grübchen. Das Grübchen ist die Öffnung zur Gebärmutter und so klein, daß Finger, Tampon oder Penis nicht hindurchpassen. Die Öffnung ist aber so stark dehnbar, daß ein Baby bei der Geburt durch den Gebärmuttermund gelangen kann. Der Muttermund ist der unterste Teil der Gebärmutter und druckempfindlich. Beim Miteinanderschlafen kann das Mädchen spüren, wie der Penis dagegen stößt; vielleicht spürt der Junge ihn als einen kleinen Widerstand.

Innerhalb eines Zyklus und wenn das Mädchen sexuell erregt ist, ändert die Gebärmutter ihre Lage, so daß der Muttermund nicht immer an der gleichen Stelle zu finden ist. Manchmal ist es schwierig, ihn zu ertasten.
[Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leicht geändert; siehe auch: Uterus, Cervix, Cervixschleim]

Myometrium

[das; Mehrzahl: Myometriums, Myometrien]
Das Myometrium ist eine ca. 1cm dicke Schicht glatter Muskulatur der Gebärmutterwand. Es besteht aus dem Stratum submucosum (Gefäßschicht), dem Stratum vasculosum (Gefäßschicht), dem Stratum supravasculosum (Gefäßschicht) und dem Stratum subserosum (Gefäßschicht).

Perimetrium

[das; Mehrzahl: Perimetrien, Perimetria]
Medizinischer Begriff für den Bauchfelleüberzug der Gebärmutter. Das Perimetrium besteht aus dem Peritonealüberzug und einer dünnen, bindegewebigen Tela subserosa.

Plazenta

Plazenta
Plazenta
[die; englisch: placenta; afterbirth; französisch: arriere-fax; italienisch: placenta; spanisch: secundinas]
"Plazenta" stammt aus dem Griechisch-Lateinischen und heißt übersetzt breiter, flacher Kuchen; auch: Nachgeburt, Mutterkuchen]
10 bis 20 Minuten nach dem Kind wird noch die Plazenta geboren und sorgfältig auf ihre Vollständigkeit überprüft. Sie ist ein rundliches, flaches gebildet von etwa 500 bis 600 g Gewicht. Sind keine Reste mehr in der Gebärmutter, dann kann diese sich fest zusammenziehen und damit die Blutgefäße der großen inneren Wundfläche verschließen.

Aufgaben während der Schwangerschaft: Stoffwechselorgan, übernimmt während der Schwangerschaft die Ernährungs-, Atem- und Ausscheidungsfunktionen für das ungeborene Kind und produziert die, für den Erhalt der Schwangerschaft wichtigen Plazentahormone.

Die Plazenta besteht aus einem kindlichen Anteil (Pars fetalis) und einem mütterlichen Anteil (Pars materna). Hauptsächlich im kindlichen Anteil werden die Plazentahormone gebildet und von dort vor allem in den mütterlichen Blutkreislauf abgegeben.

Mutterkuchen und Embryos sind durch die Nabelschnur miteinander verbunden. Aufgabe des Mutterkuchens ist es, den heranwachsenden Fötus mit Nahrung und Sauerstoff zu versorgen und verbrauchte Stoffe abzutransportieren. Alle Eiweiße, Mineralien und Nährstoffe, die eine Schwangere mit der Nahrung aufnimmt, lagern sich auch im Mutterkuchen ab und werden über die Nabelschnur an das Kind weitergegeben. Gefährlich wird es dann, wenn die Frau während der Schwangerschaft Alkohol trinkt oder raucht. Dann trinkt und raucht das Ungeborene mit. Nach der Geburt wird der Mutterkuchen nicht mehr gebraucht und daher abgestoßen. Man spricht dann von der "Nachgeburt". [Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]

Plazentahormone

Chorion-Gonadotrophine und Sexualsteroide: HCG (= Human-Chorion-Gonadothophin), HPL (= Human-Plazenta-Lactogen), Östriol, Östron, 17ß-Östradiol, Progesteron und andere Hormone.
Im Zusammenwirken erzeugen sie für die Schwangerschaft günstige Stoffwechselbedingungen und stimulieren Reifung und Funktion von Ovar, Uterus und Feten.

Uterus

Frau Unterleib seitlich Querschnitt
Frau Unterleib seitlich Querschnitt
Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
Gebürmutter mit Eierstöcken im Schnitt
[der; Mehrzahl: Uteri, Uteruses; deutsch: Gebärmutter; englisch: uterus; französisch: utérus; spanisch: útero;italienisch: utero]

  • Teil der inneren weiblichen Geschlechtsorgane.
  • Hohlorgan das im Beckenraum der Frau (und der meisten weiblichen Säugetiere) aufgehängt ist.
  • Der Uterus ist ein muskulöser Hohlkörper, dessen obere zwei Drittel den Gebärmutterkörper (=Corpus uteri), und dessen unteres Drittel den Gebärmutterhals (=Cervix uteri) bilden. Dazwischen befindet sich der innere Muttermund (=Isthmus uteri). Am vaginalen Ende zur Scheide hin liegt der äußere Muttermund.
  • Der Uterus dient der Einnistung der sich im Mutterleib weiterentwickelnden Eizellen.
  • Während der Schwangerschaft birgt die Gebärmutter den heranwachsenden Fetus.
  • Der Uterus mündet mit dem Muttermund in die Scheide.
  • Beim Menschen ist der sehr dehnbare, muskulöse Uterus (Uterus simplex) 6-9 cm lang, fünf Zentimeter breit und 2,5 Zentimeter dick und abgeflacht, birnenförmig. Er hat also ungefähr die Größe eines Hühnereis. Der Hauptanteil des Uterus, der Uteruskörper verengt sich am inneren Muttermund und läuft in Uterushals aus. Dessen zapfenartig in die Scheide vorgestülpter Endteil ist die Portio Vaginalis, deren schlitzförmige Mündung in die Scheide als äußerer Muttermund bezeichnet wird. Der vordere bzw. untere und hintere bzw. obere Anteil des äußeren Muttermundes sind die Muttermundlippen.
  • Die Gebärmutter ist mit einer weichen, drüsenreichen Schleimhaut (Endometrium = Tunica mucosa) ausgekleidet, die sich im Lauf des Regelzyklus so verändert, daß ein befruchtetes Ei in ihr nisten kann. Bleibt die Befruchtung der monatlich ausgestoßenen Eizellen aus, so werden die oberen Schichten der Uterusschleimhaut unter einer Blutung (Menstruation) hinausbefördert, und es bildet sich danach eine neue. Kommt es zur Empfängnis, so nistet sich das Ei ein, und mit dem Wachsen der Leibesfrucht vergrößert sich die Gebärmutter unter starker Neubildung von Muskelzellen in ihrer Wand.
  • Der Uterus wird von einem für Spermien durchlässigen Schleimpfropf verschlossen. Dieser verhindert, dass Keime und Bakterien in den Körper eindringen können. manche Verhütungsmethoden machen diesen Schleimpfropf zähflüssiger und somit für Spermien undurchlässig.
  • In die Gebärmutterhöhle münden oben seitwärts die beiden Eileiter (Tuben), die von den Eierstöcken (Ovarien) herkommen, an den sie sich mit fransenartigen Ausläufern (Fimbrien) dicht anlagern. Rhythmische Muskelbewegungen der Eileiter und ein Sekretstrom befördern das Ei langsam in den Uterus.
  • Die Gebärmutterschleimhaut kann sich entzünden (Endometritis). Sowohl der Hals, als auch der Körper können davon betroffen sein. Auch Gebärmutterkrebs tritt relativ häufig auf, ebenso wie Endometriosis, die Bildung von Schleimhaut außerhalb der Gebärmutter.
  • Bei der Geburt ziehen sich die Muskeln der Gebärmutter zusammen (Wehen) und drücken so das Kind durch die Scheide nach außen (Geburt).

2 Wörter mit "Placenta"

Placenta Placenta praevia
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